Tipps für eine gesunde Ernährung

Unser Stoffwechsel wird langsamer, unsere Verdauungsorgane können nicht mehr so gut Nährstoffe aufnehmen und Leber und Niere nicht mehr so gut entgiften, wenn wir älter werden. Das bedeutet, dass wir die Ernährung entsprechend anpassen müssen, um gesund und aktiv zu bleiben.
Drei Personen lachen am Tisch

«Unser Mittagstisch - gut für Magen Gesundheit und Gemüt.»

Nehmen Sie regelmässig über den Tag verteilt Flüssigkeit zu sich, da der Wassergehalt des Körpers mit zunehmendem Alter abnimmt. Am besten 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüssten Tee.

Die Aufnahme von Flüssigkeit unterstützt die optimale Blutversorgung des Gehirns.

Abends sollten Sie nicht mehr viel trinken, damit Ihre Nachtruhe nicht gestört ist.

Vitamine und Mineralstoffe sorgen für das Funktionieren des Stoffwechsels, der Gehirntätigkeit und des Nervensystems.

Vitamine und Mineralstoffe sind vor allem in Früchten und Gemüse enthalten.

Essen Sie davon vielfältig und farbenfroh. (5 am Tag)

Der ältere Körper braucht grössere Mengen an Protein um die Muskeln zu erhalten und die Eiweiß Aufnahme des Körpers ist nicht mehr so gut wie in jungen Jahren.

Gute Eiweiß-Lieferanten sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier. Essen Sie abwechslungsweise 1 Portion Fleisch, Fisch, Eier, Käse oder andere Eiweiß-Quellen wie z.B. Tofu oder Quorn.

Vorsicht bei Wurstwaren, denn diese enthalten oft versteckte Fette. Bevorzugen Sie daher Rohschinken, kalten Braten oder Bündnerfleisch.

Essen Sie ein Gramm Eiweiss pro Kilo Körpergewicht pro Tag.

Kohlenhydrate benötigt unser Hirn, damit es arbeiten kann. Die beste Form der Kohlehydratzufuhr sind Vollkornprodukte, denn diese enthalten lebensnotwendige Mineralstoffe wie Magnesium, B-Vitamine und Nahrungsfasern.

Die Nahrungsfasern regulieren die Verdauung und fördern die Gesundheit.

Vollkornprodukte sättigen besser und länger und enthalten wenig Fett.

Kohlenhydrate sind in Brot, Kartoffeln, Reis, Teigwaren, Mais, Haferflocken und Hülsenfrüchten enthalten und versorgen unsere Zellen mit Energie.

Essen Sie lieber Gschwellti statt Bratkartoffeln und Nudeln mit Tomatensauce statt Älplermakronen, so nehmen Sie weniger Fett zu sich.

Bevorzugen Sie pflanzliche Öle mit hoher Qualität (z.B. Raps- oder Olivenöl).

Merkzettel

  • Essen Sie farbig, saisonal, regional und dem Kalorienbedarf (Grundumsatz sinkt im Alter) angepasst.
  • Regelmässig essen zu bestimmten Uhrzeiten hilft Verdauungsbeschwerden vorbeugen.
  • Gemeinsam statt einsam: Essen in Gesellschaft hilft für ein gesundes Essverhalten. Laden Sie Gäste ein, gehen an einen Mittagstisch oder kochen Sie gemeinsam mit Freunden.

Weiterführende Links und Informationen:

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