Private Vorsorge

Die private Vorsorge steht für die dritte Säule der Schweizer Altersvorsorge. Sie beruht auf Freiwilligkeit und trägt dazu bei, Vorsorgelücken zu schliessen oder zu reduzieren.

Wie funktioniert die private Vorsorge?

Die private Vorsorge kann auf zwei Arten erfolgen:

Freie Selbstvorsorge

Die freie Selbstvorsorge umfasst persönliche Sparbeiträge wie Bargeld, Lebensversicherung oder Wertanlagen. Für diese Sparbeiträge besteht keine steuerliche Privilegierung. Sparerinnen und Sparer können jederzeit frei über ihre Guthaben verfügen.

Gebundene Selbstvorsorge

Die gebundene Selbstvorsorge – bekannt als Säule 3a – ist dagegen steuerlich privilegiert, sieht aber einen gesetzlich festgelegten Maximalbetrag vor, den erwerbstätige Beitragszahlende vom steuerbaren Einkommen abziehen können. Selbstständigerwerbende ohne Pensionskasse haben die Möglichkeit, die zweite Säule durch die Säule 3a zu ersetzen. Ihre Beitragsobergrenze ist daher höher als bei Angestellten. Beitragszahlende dürfen ihr Guthaben samt Zinsen frühestens fünf Jahre vor und spätestens fünf Jahre nach dem ordentlichen Rentenalter beziehen. Unter Umständen können sie ihr Kapital vorzeitig beziehen, beispielsweise beim Kauf von Wohneigentum zum Eigenbedarf.

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